HYBRIDFERTIGUNG FÜR ZAHNERSATZ

Eine innovative Technologie verbindet das additive SLM-Verfahren mit einem subtraktiven Fräsprozess zu einem Hybdridverfahren, dass Gestaltungsfreiheit und Präzision innerhalb der digitalen Fertigung komplexer Sekundärteile ermöglicht.

Gestaltungsfreiheit & Genauigkeit
dank Hybridfertigung

Additive Verfahren bieten Gestaltungsfreiheit in der Geometrie von Bauteilen, die eine bessere Integration miteinander erlauben. Aber additive Fertigungsverfahren sind nicht in der Lage, die für komplexe Konstruktion bestimmter Bauteile benötigte Passgenauigkeit zu liefern.
Wo exakte Passung innerhalb sehr enger Toleranzen benötigt wird, kommen daher immer noch mehrheitlich subtraktive Verfahren zum Einsatz.

Bei diesem Problem bietet das Hybridverfahren die Lösung: Das Hybridverfahren verbindet das additive Laserschmelz-Verfahren mit einer subtraktiven Bearbeitung. Dadurch lassen sich Teile an der Oberfläche beliebig gestalten, während an den Innenkonturen die Genauigkeit der Zerspanungstechnik zur Geltung kommt.

 

Teleskoparbeiten, Kombiarbeiten und Sekundärkonstruktionen aus einer Hand

Die Hybridfertigung von Teleskoparbeiten verbindet die Präzision des CAD/CAM-Fräsens mit der Zuverlässigkeit bewährter Fügetechnik. So entstehen Kombiarbeiten und Sekundärkonstruktionen, die exakt passen und Ihrem Dentallabor maximale Prozesssicherheit geben.

Ob Primärteleskope, Sekundärkonstruktionen oder komplette Kombiarbeiten: Durch unsere Hybridfertigung erreichen Sie reproduzierbare Ergebnisse, reduzieren Nacharbeit und können Ihre Produktion zuverlässig skalieren. Wir fertigen bundesweit für Dentallabore und Praxislabore – mit gleichbleibend hoher Qualität.

Warum Hybridfertigung von Teleskoparbeiten?

  • Maximale Prozesssicherheit bei Kombiarbeiten und Sekundärkonstruktionen
  • Reproduzierbare Passgenauigkeit dank digitalem Workflow
  • Skalierbare Produktion ohne Qualitätsverlust
  • Bundesweite Fertigung für Dentallabore und Praxislabore

Als eines der modernsten dentalen Fräszentren in Deutschland und Europa fertigt CADmill Teleskoparbeiten im eigenen Hybridverfahren: Die Sekundärkonstruktionen werden additiv per Laser Melting (SLM, TRUMPF) erzeugt und anschließend auf 5-achsigen Fräsmaschinen von imes-icore und DMG MORI präzise nachgefräst. Der durchgängig digitale, KI-gestützte Workflow, die MDR- und CE-konforme Fertigung sowie Produktionszeiten unter 24 Stunden machen CADmill seit 2009 zum verlässlichen Partner für Dentallabore und Praxislabore.

So funktioniert die Hybridfertigung

Für den additiven Teil der Fertigung wird eine Laser-Melting-Anlage benötigt. Hier wird, wie beim additiven Verfahren üblich, zunächst das Pulvermetall aufgetragen und mit dem Laser geschmolzen. Das so entstandene Gerüst wird für die Hybridverarbeitung nun allerdings entspannungsgeglüht.

Durch die Erhitzung des Gerüsts wird einer optimalen Passung bei der späteren kalten Weiterverarbeitung garantiert.  Mit der Fräsmaschine werden im zweiten Schritt nun die Passungsflächen der Konstruktion gefräst. So entsteht das fertige Teil in der gewünschten Form mit der benötigten Passgenauigkeit.

Hybridverfahren

Für die Medizintechnik eröffnet das eine Reihe von Möglichkeiten
für eine digitale Teilefertigung.

Zum Beispiel:

  • Sekundärteile für Primärteleskope
  • Sekundärteile für Stege
  • Sekundärkonstruktionen mit Modellgusselementen
  • Beliebige Retentionen
  • Retentionsperlen bei Sekundärkonstruktionen

Verwendete Materialien

CoCr-Legierungen

 

 

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