Fräszentrum Köln · Teleskop- und Hybridfertigung

Teleskoparbeiten fräsen lassen: Friktion, die auch nach dem 50. Abzug noch stimmt

CADmill ist ein Fräszentrum in Köln. 17 Jahre am Markt, über 24.000 Sekundärkonstruktionen pro Jahr. Bevor Sie den nächsten Teleskopfall vergeben: Stellen Sie uns und Ihrem jetzigen Anbieter dieselben fünf Fragen.

Warum beim Teleskop die Passfläche allein entscheidet

Sie kennen den Moment beim Aufpassen. Das Sekundärteil geht auf das Primärteil, und in den ersten zwei Sekunden wissen Sie, wie der Fall läuft. Zieht es sauber auf, hält es ohne zu klemmen, kommt es kontrolliert wieder ab? Oder sitzt es zu leicht und Sie überlegen schon, wie Sie das dem Zahnarzt erklären?

Bei Kronen und Brücken haben Sie Reserve. Der Zementspalt verzeiht ein paar Mikrometer. Beim Teleskop verzeiht nichts. Die Friktion kommt ausschließlich aus der Paarung von Primär- und Sekundärteil. Eine gefräste Passfläche lässt sich nicht nachaktivieren wie ein Federgeschiebe. Was aus der Maschine kommt, ist die Passung. Alles andere ist Nacharbeit.

Und die Nacharbeit landet bei Ihnen, nicht beim Fräszentrum. Wenn der Patient nach einem halben Jahr sagt, die Prothese halte nicht mehr, ruft er in der Praxis an. Die Praxis ruft Sie an. Sie tragen Stuhlzeit, Versand, Neuanfertigung und Ihren Namen beim Behandler.

Trotzdem vergleichen die meisten Labore Fräszentren nach Preis pro Einheit und Lieferzeit. Beides beschreibt die Logistik eines Anbieters. Über seine Prozesskontrolle sagt es nichts. Friktion entsteht nicht im Angebot. Sie entsteht in der Kette aus Maschine, Raumtemperatur, Werkzeugzustand und Messung. Und nur die kann Ihnen jemand offenlegen oder eben nicht.

Was in unserer Fertigung über die Friktion entscheidet

Parallelflächen als Standard, Konus auf Wunsch

Wir fräsen Teleskoparbeiten mit parallelen Passflächen. Die Friktion entsteht damit über die gesamte Fügestrecke und bleibt über den Abzugsweg gleichmäßig, statt erst kurz vor dem Endsitz zu greifen. Für Ihre Fälle heißt das: berechenbarer Halt, auch bei mehrgliedrigen Verbänden.

Eine konische Passfläche fräsen wir auf Wunsch. Sinnvoll ist der Konus zum Beispiel bei eingeschränkter Mundöffnung, bei divergierenden Pfeilern oder wenn Ihr Konzept ein definiertes Abzugsverhalten über den Konuswinkel vorsieht. Geben Sie Parallelfläche oder Konus einfach bei der Auftragserteilung an, beim Konus zusätzlich den gewünschten Winkel. Beide Varianten laufen durch dieselbe Prozesskette: klimatisierte Fertigung, überwachte Maschinengenauigkeit, Passfläche zuletzt spanend erzeugt.

Temperatur im Fräsraum

Wenn eine Serie im Januar anders aufpasst als im Juli, liegt das selten am Datensatz. Werkstück, Werkzeug und Maschine dehnen sich mit der Temperatur. Bei parallelen Passflächen im einstelligen Mikrometerbereich ist das der Unterschied zwischen saugender Passung und Spiel. Unsere Fertigungsräume sind deshalb klimatisiert.

Maschinen auf Industrieniveau, deren Genauigkeit laufend geprüft wird

Wir arbeiten mit CNC-Maschinen auf Industrieniveau und überwachen ihre Genauigkeit mit Laser- und Magnettechnik. Nicht erst, wenn eine Arbeit auffällt, sondern als fester Teil des Betriebs. Eine Maschine, die um wenige Mikrometer wandert, fräst weiter Teile aus. Sie fräst nur keine Friktion mehr.

Hybridfertigung: die Passfläche entsteht zuletzt spanend

Wir kombinieren additive und subtraktive Schritte in Verfahren, die wir exklusiv einsetzen. Der Grundkörper entsteht additiv, die Passfläche wird danach spanend erzeugt. Damit hängt Ihre Passung nicht am Druck- oder Gussergebnis, sondern an der zuletzt gefrästen Geometrie. Mehr dazu unter Produktionsverfahren.

Lasersintern auf Trumpf-Anlagen

Den additiven Teil fahren wir auf Lasersinteranlagen von Trumpf. Der Maschinenpark bleibt bewusst auf aktuellem Stand, weil ein gleichmäßiges Sinterergebnis die Voraussetzung dafür ist, dass die anschließende Fräsbearbeitung überhaupt reproduzierbar arbeiten kann. Wo wir zwischen günstiger und belastbarer Anlagentechnik entscheiden müssen, entscheiden wir für die Technik, die das Ergebnis trägt.

Wiederholung an genau dieser Geometrie

Über 24.000 Sekundärkonstruktionen im Jahr, seit 17 Jahren am Markt. Wir kennen das Verschleißverhalten unserer Werkzeuge an Teleskop-Passflächen, nicht an Kronenkäppchen. Das ist der Teil, den man nicht kaufen kann.

Sie müssen uns das nicht glauben. Fragen Sie nach. Bei uns und bei jedem anderen Anbieter, der auf Ihrer Liste steht.

Friktionselemente und Stegkonstruktionen

Friktionselemente auf Wunsch. Sie müssen den Halt nicht allein über die Passfläche lösen. Auf Anforderung setzen wir präzise Friktionselemente in die Sekundärkrone ein, zum Beispiel Systeme von Sitec oder vergleichbare Elemente. Sinnvoll ist das vor allem bei kurzen Pfeilern, bei geringer Höhe der Passfläche oder wenn Sie eine aktivierbare Friktion im Bauteil haben möchten, statt sie ausschließlich über die Passfläche zu erzeugen. Nennen Sie das gewünschte System bei der Auftragserteilung, dann berücksichtigen wir Lager und Position schon in der Konstruktion.

Stegkonstruktionen aus demselben Prozess. Das Hybridsystem ist nicht auf Teleskope beschränkt. Stegkonstruktionen fertigen wir im gleichen Ablauf: Grundkörper additiv gesintert, Passflächen und Lager zuletzt spanend erzeugt. Für den Steg gilt damit dieselbe Prozesskette wie für die Sekundärkrone, inklusive klimatisierter Fertigung und überwachter Maschinengenauigkeit.

Checkliste für Ihr nächstes Fräszentrum-Gespräch

  1. „Messen Sie die Friktion oder fräsen Sie sie nur?“
    Lassen Sie sich zeigen, was mit der Arbeit zurückkommt: Parallelität und Wandwinkel im Ist-Maß, Abzugskraft, Ergebnis nach einer festgelegten Zahl Fügezyklen. Ein Maschinen-Datenblatt ist keine Messung an Ihrem Teil.

  2. „Nach wie vielen Teilen wechseln Sie den Fräser und wo steht das?“
    Ein stumpfes Werkzeug fräst nicht sichtbar schlechter, es fräst weiter. Genau daran liegt es, wenn innerhalb einer Serie die letzten Teile leichter sitzen als die ersten. Wer keine Standzeitgrenze pro Werkzeug und Material nennen kann, wechselt nach Gefühl.

  3. „Laufen CoCr, Titan und Zirkon auf getrennten Bearbeitungslinien?“
    Fremdpartikel auf einer Passfläche sind kein kosmetisches Thema, sie hinterlassen Riefen auf der Passfläche und die Passung wandert mit jedem Fügen. Fragen Sie nach der physischen Trennung, nicht nach der Reinigungsroutine.

  4. „Wer trägt die Neuanfertigung, wenn die Friktion nach sechs Monaten nachlässt?“
    Diese Frage trennt Anbieter zuverlässiger als jeder Katalog. Lassen Sie sich die Regelung schriftlich geben, mit Frist und Umfang. Sonst tragen Sie den Fall allein.

  5. „Wen erreiche ich um 16:40 Uhr, wenn der Fall morgen raus muss?“
    Bei Teleskopen entscheidet die Rückfrage vor dem Fräsen: Wandstärke, Fräsergrenze, Unterschnitt, Parallelität oder Konuswinkel. Ein Zentrum, das einen unplausiblen Datensatz stillschweigend durchfräst, liefert Ausschuss mit Lieferschein.

Stellen Sie diese fünf Fragen auch uns: +49 221 69065728.

Verkaufsargument gegen prüfbare Zusage

Was im Gespräch gesagt wird Was Sie stattdessen verlangen sollten
„Wir fräsen fünfachsig.“ Das Ist-Maß am gelieferten Sekundärteil. Die Achsenzahl beschreibt die Maschine, nicht Ihr Teil.
„Unsere Genauigkeit liegt im Mikrometerbereich.“ Gemessen woran, womit und wie oft? Ohne Protokoll ist das eine Zahl aus dem Prospekt.
„Wir verarbeiten zertifizierte Materialien.“ Ein Zertifikat beschreibt den Rohling. Aufpassen müssen Sie die Fläche, die danach entsteht.
„Reklamationen regeln wir kulant.“ Kulanz ist keine Regelung. Frist, Umfang und Zuständigkeit schriftlich.
„Sie erreichen uns jederzeit.“ Den Namen der Person, die Ihre Fälle tatsächlich sieht, und ihre Durchwahl.

Der Vergleichsauftrag: messen statt vertrauen

Empfehlungen ersetzen keine Messung. Schicken Sie uns denselben Datensatz, den Ihr jetziger Anbieter bekommt. Am aussagekräftigsten ist ein Fall mit vier Pfeilern, Primär- und Sekundärteile. Dann legen Sie beide Rückläufe neben sich und prüfen: Passungsmaße im Ist-Maß, Oberfläche der Passfläche, Abzugskraft vor und nach 50 Fügezyklen. Danach entscheiden Sie mit Zahlen statt mit Bauchgefühl.

Versandwege, Abholung und Produktionszeiten stehen unter Service. Konstruktionsdaten können Sie hochladen, Modelle schicken Sie ein.

Begriffe, die im Fräszentrum-Gespräch fallen

Friktion
Der Halt, der allein aus der Reibung zwischen Primär- und Sekundärteil entsteht. Zu wenig heißt Prothese locker, zu viel heißt Patient bekommt sie nicht heraus.
Abzugskraft
Die Kraft, mit der sich das Sekundärteil vom Primärteil löst, in Newton gemessen. Die einzige Größe, die Friktion in eine vergleichbare Zahl übersetzt.
Parallelfläche
Die parallelwandige Passfläche zwischen Primär- und Sekundärteil. Sie erzeugt die Friktion über die gesamte Fügestrecke und ist bei CADmill der Standard bei Teleskoparbeiten.
Konuswinkel
Der Öffnungswinkel einer konischen Passfläche. Wenige Zehntel Grad Abweichung vom Sollwert verändern die Abzugskraft deutlich, besonders bei kurzen Pfeilern. Konische Passflächen fräsen wir auf Wunsch.
Fügezyklus
Ein vollständiges Aufsetzen und Abziehen. Ein Zyklentest zeigt, ob die Friktion nach mehrfachem Gebrauch bleibt oder schon im Labor nachlässt.
Sekundärkonstruktion
Der Teil, der über das Primärteil geht, einzeln oder im Verband. Bei uns über 24.000 Stück pro Jahr.
Friktionselement
Ein eingebautes Bauteil, das den Halt zwischen Primär- und Sekundärteil erzeugt oder ergänzt, etwa Systeme von Sitec. Auf Wunsch setzen wir es in die Sekundärkrone ein.
Stegkonstruktion
Ein Verbindungssteg zwischen Pfeilern oder Implantaten, auf dem die Prothese geführt wird. Wir fertigen ihn im gleichen Hybridablauf wie Sekundärkonstruktionen.
Werkzeugstandzeit
Die Zahl der Teile, die ein Fräser bearbeiten darf, bevor er gewechselt wird. Ohne festgelegte Grenze wandert die Passung innerhalb einer Serie.
Hybridfertigung
Additive und subtraktive Schritte in einem Ablauf. Der Grundkörper wird aufgebaut, die Passfläche zuletzt gefräst.

Häufige Fragen zur Fremdfertigung von Teleskoparbeiten

Arbeiten Sie bei Teleskoparbeiten mit Parallelflächen oder mit Konus?

Standard sind parallele Passflächen: Wir fräsen Teleskoparbeiten mit Parallelflächen, weil die Friktion so über die gesamte Fügestrecke gleichmäßig aufgebaut wird. Eine konische Passfläche fertigen wir auf Wunsch, dann geben Sie den gewünschten Konuswinkel bitte mit dem Auftrag an.

Warum sind Teleskoparbeiten anspruchsvoller als Kronen und Brücken?

Weil kein Zement die Toleranz ausgleicht. Die Friktion entsteht ausschließlich aus der Paarung von Primär- und Sekundärteil. Abweichungen im Mikrometerbereich auf der Passfläche verändern die Abzugskraft direkt spürbar.

Woran erkenne ich ein Fräszentrum, das Teleskoparbeiten beherrscht?

An fünf Antworten. Es misst die Friktion und legt ein Protokoll bei. Es kennt seine Werkzeugstandzeiten und dokumentiert den Wechsel. Es trennt die Bearbeitung von CoCr, Titan und Zirkon. Es regelt schriftlich, wer bei nachlassender Friktion die Neuanfertigung trägt. Und es stellt einen Techniker ans Telefon, der den Fall kennt.

Kann ich gefräste Sekundärteile später nachaktivieren?

Nicht wie ein Federgeschiebe oder eine gegossene Teleskopkrone. Die Passfläche ist eine Fläche, kein Federelement. Deshalb muss die Friktion aus der Fertigung stimmen und nicht aus der Nacharbeit im Labor.

Warum spielt die Raumtemperatur in der Fertigung eine Rolle?

Werkstück, Werkzeug und Maschine dehnen sich mit der Temperatur. Temperaturdrift wird damit zu Maßdrift. Bei Passflächen im einstelligen Mikrometerbereich ist eine klimatisierte Fertigung die Voraussetzung dafür, dass eine Arbeit im Sommer so aufpasst wie im Winter.

Was bedeutet Hybridfertigung bei Teleskopen?

Additive und subtraktive Schritte werden kombiniert. Der Grundkörper entsteht additiv, die Passflächen werden anschließend spanend erzeugt. Die maßgebliche Fläche liegt damit nicht im Druck- oder Gussergebnis, sondern in der zuletzt gefrästen Geometrie. CADmill setzt dafür eigene Verfahren ein.

Wie vergleiche ich zwei Fräszentren objektiv?

Mit demselben Datensatz an beide Anbieter. Danach messen Sie die Rückläufe gegeneinander: Passungsmaße im Ist-Maß, Oberflächengüte und Abzugskraft vor und nach 50 Fügezyklen. Das ersetzt jede Empfehlung.

Welche Materialien kommen für Primär- und Sekundärteile infrage?

Üblich sind CoCr, Titan und Zirkonoxid, je nach Konzept auch Hochleistungspolymere. Einen Überblick über unser Materialspektrum finden Sie unter Produktionsverfahren.

Was passiert, wenn mein Datensatz technisch nicht durchführbar ist?

Dann rufen wir an, bevor die Maschine anläuft. Zu dünne Wandstärken, Unterschnitte oder Winkel, die sich mit dem gewählten Werkzeug nicht sauber erzeugen lassen, klären wir vorher mit Ihnen. Ein durchgefrästes Teil aus einem fehlerhaften Datensatz hilft niemandem.

Können Sie Friktionselemente in die Sekundärkrone einbauen?

Ja, auf Wunsch. Wir setzen präzise Friktionselemente ein, zum Beispiel Systeme von Sitec oder vergleichbare. Nennen Sie das System bei der Auftragserteilung, damit Lager und Position bereits in der Konstruktion berücksichtigt werden.

Fertigen Sie auch Stegkonstruktionen?

Ja, im selben Hybridsystem wie die Sekundärkonstruktionen: Grundkörper additiv gesintert, Passflächen und Lager zuletzt gefräst.

Auf welchen Anlagen fertigen Sie?

Den additiven Teil sintern wir auf Lasersinteranlagen von Trumpf. Die spanende Bearbeitung läuft auf CNC-Maschinen auf Industrieniveau, deren Genauigkeit wir mit Laser- und Magnettechnik überwachen, in klimatisierten Räumen.

Wo sitzt CADmill und wie erreiche ich die Fertigung?

CADmill ist ein Fräszentrum in Köln, Steinweg 23, 51107 Köln. Seit 17 Jahren am Markt, über 24.000 Sekundärkonstruktionen pro Jahr. Telefon +49 221 69065728, E-Mail info@cadmill.de.

So starten Sie

Rufen Sie an: +49 221 69065728. Oder schreiben Sie an info@cadmill.de, Stichwort „Vergleichsauftrag Teleskop“. Wir klären den Fall technisch, bevor eine Maschine anläuft: Parallelfläche oder Konus, Spaltmaß, Materialpaarung. Danach fräsen wir. Alle Kontaktwege finden Sie unter Kontakt.

Vergleichsauftrag anfragen+49 221 69065728

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